Die Veranstaltungsreihe ?Tsuzamen. 1. Mittwoch“ ist eine Kooperation der Universit?t Regensburg mit verschiedenen Bildungsinstitutionen und Vereinen in Regensburg. Initiiert und konzipiert wurde sie von Dr. Esther Gajek vom Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft der Universit?t Regensburg. Die Reihe beginnt am 7.1. 2026 und ist für die n?chsten Jahre angelegt.
Das jiddische Wort ?tsuzamen“ steht für ein Miteinander in organisatorischer Hinsicht. Durch die enge Kooperation erhoffen sich die Veranstalter eine erh?hte Aufmerksamkeit für die vielf?ltigen Facetten jüdischen Lebens in Regensburg und darüber hinaus. Die Veranstaltungen – Vortr?ge, Konzerte, Lesungen, Führungen – werden jeden ersten Mittwoch im Monat um 19.00 im Gemeindezentrum am Brixener Hof 2 stattfinden. Der Eintritt ist kostenlos.
?Tsuzamen“ bedeutet vor allem aber inhaltlich, das Gemeinsame in den Blick zu nehmen. ?Wir verstehen jüdische Kultur nicht als etwas Isoliertes, von der Mehrheitsgesellschaft Getrenntes, sondern als pr?gender, wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und unseres kulturellen Erbes. Uns ist wichtig, die Narrative zu Judentum, um neue Perspektiven zu erweitern, die über Verfolgung und Religion hinausgehen“, sagt Dr. Esther Gajek.
Am Projekt beteiligt sind unter anderem das Evangelische Bildungswerk, die Katholischen Erwachsenenbildung, die Volkshochschule, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, der Freundeskreis der Jüdischen Gemeinde, der Verein für Volkskunde, Einzelpersonen und die Jüdische Gemeinde.
Bereits 2021 und 2023 gab es Ringvorlesungen, die von der Universit?t Regensburg in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde organisiert wurden. ?Die vergangenen Ringvorlesungen waren sehr erfolgreich und haben deutlich gemacht, dass in Regensburg ein gro?es Interesse an jüdischer Kultur besteht“, so Gajek.
Die einzelnen Veranstaltungen finden jeweils am 1. Mittwoch des Monats um 19:00 Uhr statt:
7.1.26
Jüdische Religion – Gedanken einer Rabbinerin aus den USA
Prof. Dr. Laura Lieber, Universit?t Regensburg
4.2.26
Der lange Weg nach New Rochelle – Die Familien Weiner und Jonas
Dr. Klaus Himmelstein
4.3.26
Als Kind in Auschwitz überlebt – Die letzten ?berlebenden erz?hlen
Thomas Muggenthaler, Journalist
Anmeldung über: www.vhs-regensburg.de/gesellschaft (sobald das Programm online ist)
1.4.26
Crescendo #MakeMusicNotWar
Regie: Dror Zahavi
Achtung: Veranstaltung findet im Regina Kino statt, Holzgartenstra?e 22, 93059 Regensburg
Tickets unter: reginakino.de (sobald das Programm online ist)
6.5.26
Leyb Kvitko – Wortzauber für Gro? und Klein.
Anthologie in jiddischer und deutscher Sprache
Prof. Dr. Sabine Koller, Universit?t Regensburg
3.6.26
Jüdisches Leben um 1200 in Regensburg
Prof. Dr. Eva Haverkamp-Rott, Ludwig-Maximilians-Universit?t, München
1.7.26
Auf den Spuren jüdischen Lebens in der Altstadt – die Regensburger Stolpersteine
Sylvia Seifert M.A.
Treffpunkt vor dem Jüdischen Gemeindezentrum
5.8.26
?Damals lebt man wie in Schl?ssern? – Geschichte(n) der Regensburger Weinschenk-Villa
Selina Hammerbacher M.A.
2.9.26
Rituale rund um Sterben und Tod – Führung durch das Tahara-Haus
Rabbiner Benjamin Kochan
Achtung: Treffpunkt Jüdischer Friedhof, Eingang vom Stadtpark aus
7.10.26
Drei Jahre danach – Gedenkveranstaltung mit Konzert
Achtung: nur mit Anmeldung über info@jg-regensburg.de
4.11.26
Ein Koffer voller Erinnerungen – Die Geschichte der Regensburger Familie Brandis
Thomas Muggenthaler, Journalist
Anmeldung über: www.vhs-regensburg.de/gesellschaft (sobald das Programm online ist)
2.12.26
Jüdische M?rchenwelten
Sabine Forkel-Kutschka, Theater-, Medienwissenschaftlerin und Darstellerin
Achtung: Beginn 18 Uhr
Kontakt aufnehmen
Dr. Esther Gajek
Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft
Universit?t Regensburg
Universit?tsstra?e 31
93053 Regensburg
Tel. 0941 / 943 36 38
Tel. 0941 / 943 37 22 (Sekretariat)