Wie geht es nach einer station?ren Behandlung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie weiter? Projekt zu Re-Integrationsmanagement startet
Nach über einj?hriger Vorbereitung startete zum 1. September 2021 an unserem Lehrstuhl das Projekt 'Entwicklungsverl?ufe outpatient'. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts stehen die Entwicklungsverl?ufe von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung und herausforderndem Verhalten, die nach einer station?ren Behandlung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in den h?uslichen Lebensbereich und in ambulante sonderp?dagogische sowie therapeutische Angebote re-integriert werden sollen.
Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung zeigen h?ufig herausforderndes Verhalten; ein Teil davon wird auf Grund manifester Auff?lligkeiten vollstation?r in der Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelt. Die Re-Integration in den h?uslichen Lebensbereich und in die ambulanten sonderp?dagogischen sowie therapeutischen Angebote verl?uft h?ufig mit Brüchen und hochproblematisch.
Im Rahmen des Projekts sollen Faktoren analysiert werden, die den Prozess der Re-Integration unterstützen. Hierfür werden die Entwicklungsverl?ufe von Kindern und Jugendlichen nach der station?ren Behandlung analysiert. Auf Grundlage eines qualitativen und systemischen Ansatzes werden f?rderliche und hinderliche Faktoren bei der Re-Integration identifiziert, differenziert beschrieben und mit Vertreter:innen von Kostentr?gern, Verwaltung, Einrichtungen sowie Schulen diskutiert.
Ziel ist die Implementation eines Re-Integrationsmanagements im Sinne stabilisierender Ma?nahmen im au?erklinischen Bereich.
