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Germanistentheater

Aktuelles Projekt

Jedermann stirbt - Werbung

Barbie-Girl statt Himmelreich: Jedermann goes Party

Ferdinand Schmalz ?jedermann (stirbt)¡° im Theater an der Uni

Vom 10. bis 13. Februar 2026 zeigt das Germanistentheater der Uni Regensburg gemeinsam mit dem UR Stage Club jeweils um 19.30 Uhr Ferdinand Schmalz¡® gefeierte Neuschreibung von Hugo von Hofmannsthals Spiel vom Sterben des reichen Mannes ?Jedermann¡° im Theater an der Uni mit Live-Musik.

Schmalz, vielfach preisgekr?nter ?sterreichischer Dramatiker, hat den Klassiker im Auftrag des Wiener Burgtheaters f¨¹r das 21. Jahrhundert ¨¹ber-, fort- und neugeschrieben. Aus dem ?pr?chtigen Schwelger¡° wird ein knallharter Gesch?ftsmann neoliberalen Zuschnitts, der sich hinter hohen Mauern verschanzt, w?hrend drau?en Chaos herrscht.

Schmalz¡® Diagnose der Jetztzeit lautet: "jedermann ist niemand, niemand anderes als wir". Dabei bleibt der erhobene Zeigefinger in der Tasche stecken. Das St¨¹ck f¨¹hrt uns humorvoll und gen¨¹sslich zu und vielleicht auch durch die Abgr¨¹nde unserer unbeseelten Gegenwart.

Schmalz ist von der Wirkungskraft des Theaters ¨¹berzeugt und wir mit ihm. Denn: ?In toxischen Zeiten braucht es das Theater als Entgiftungsanstalt¡° (Ferdinand Schmalz)

Karten zum Preis von 10€ (erm??igt 7€) k?nnen unter https://stwno.de/de/reservierung reserviert werden; Abholung und Bezahlung der Karten erfolgt bis sp?testens 19.15 Uhr des Vorstellungstags an der Abendkasse. Des Weiteren k?nnen Karten im Vorverkauf bei B¨¹cher Pustet an der Uni erworben werden.

Germanistentheater

?Verdammt, wir leben noch!¡° ¨C so lautet das Motto des Germanistentheaters. Ohne Auff¨¹hrung ist fast jeder Dramentext unvollst?ndig und unbelebt; die Charaktere auf dem Papier z?hlen zu den Scheintoten. Wir haben uns deshalb auf den Weg gemacht, Leben in die Literatur zu bringen. Denn: Das Theater ist ein magischer Ort! Hier wird Wirklichkeit, was in Wirklichkeit nicht ist. Literatur ist Kommunikation mit den Toten, Theater ist Kommunikation mit den Lebenden und so werden im Theater die Toten zum Leben erweckt. Wir reanimieren nicht nur Texte Totgeglaubter, sondern retten auch Figuren, die zwischen Buchdeckeln eingeklemmt sind, spielerisch das Leben.

Das Germanistentheater erarbeitet in der Regel jedes Semester eine Produktion, die jeweils am Ende der Vorlesungszeit im Theater an der Uni zur Auff¨¹hrung gelangt. Das Repertoire der Gruppe ist weit gef?chert und reicht von eigener Textproduktion ¨¹ber kabarettistische Performance bis hin zu moderner Interpretation klassischer Dramentexte. Studierende aller Fachrichtungen sind herzlich willkommen.

Inszenierungen (Auszug):
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  • Sommersemester 2025: Walter Hasenclever ?Napoleon greift ein¡° Ein Abenteuer in sieben Bildern (Kooperation mit dem UR Stage Club)
  • Wintersemester 2024/25: Walter Hasenclever ?Ein besserer Herr¡° Lustspiel in zwei Teilen (Kooperation mit dem UR Stage Club)

  • Sommersemester 2024: ?Revolution now begins¡­ oder lieber doch nicht?¡° Walter Hasenclevers Kom?die ?Die Entscheidung¡° und Ernst Tollers Revolutionsst¨¹ck ?Masse ¨C Mensch¡° als musikalische Schauspielrevue (Kooperation mit dem UR Stage Club)

  • Wintersemester 2023/24: ?d?n von Horv¨¢th ?Kasimir und Karoline¡° Ein Volksst¨¹ck mit Live-Musik (Kooperation mit dem UR Stage Club)
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  • Sommersemester 2023: ?LOVE IS IN THE AIR ¨C doch Geld regiert die Welt¡°. Eine Geburtstagsrevue der etwas anderen Art mit Musik und Texten aus Ernst Tollers Kom?dien ?Der entfesselte Wotan¡° und ?Nie wieder Friede!¡° erg?nzt mit Ausz¨¹gen aus seiner Autobiographie ?Eine Jugend in Deutschland¡° (Kooperation mit dem UR Stage Club)

  • Wintersemester 2022/23: ?d?n von Horv¨¢ths Posse ?Rund um den Kongress¡° erweitert um ein Vor- und Zwischenspiel frei nach Horv¨¢ths ?Sladek, der schwarze Reichswehrmann¡°, einer Historie aus dem Zeitalter der Inflation, mit Musik (Kooperation mit dem UR Stage Club)

  • Sommersemester 2022: Gerhart Hauptmann ?Einsame Menschen¡° erweitert durch das Vor- & Nachspiel ?Aus dem Off: Bei uns wird Ihnen warm ums Herz¡°
  • Wintersemester 2019/20: Wolfgang Borchert ?Drau?en vor der T¨¹r¡° (Kooperation mit dem UR Stage Club)
  • Sommersemester 2019: ?Das Gl¨¹ck ist eine Kokosnuss und wer hat es geklaut¡° Ein musikalisches (Ver-)Lustspiel in zwei Akten (Kooperation mit dem UR Stage Club)
  • Wintersemester 2018/19: Henrik Ibsen ?Nora. Ein Puppenheim¡°
  • Sommersemester 2018: Georg Kaiser ?Von morgens bis mitternachts¡° Ein St¨¹ck Musiktheater (Kooperation mit dem UR Stage Club)

  • Wintersemester 2017/18: Johann Wolfgang Goethe ?Iphigenie auf Tauris

  • Sommersemester 2017: ?Traum.Zeit: Zwischen Gestern und heute Morgen¡° Jubil?umsrevue (Kooperationsprojekt mit dem UR Stage Club)
  • Sommersemester 2016: "Zwischenreich oder Orpheus, Eurydike und die Gurke". Eine szenisch-musikalische Revue (Kooperationsprojekt mit dem UR Stage Club)
  • Wintersemester 2015/16: Johann Wolfgang Goethe ?Torquato Tasso¡°
  • Sommersemester 2015: Agatha Christie ?Mord an Bord¡° (?Tod auf dem Nil¡±) Krimi in 3 Akten mit Musik (Kooperationsprojekt mit dem UR Stage Club)

  • Wintersemester 2014/15: ?d?n von Horv¨¢th ?Italienische Nacht¡°
  • Sommersemester 2014: ?Davon geht die Welt nicht unter¡°. Eine szenisch-musikalische Revue (Kooperationsprojekt mit dem UR Stage Club)

  • Sommersemester 2013: Henrik Ibsen ?Die St¨¹tzen der Gesellschaft¡°
  • Wintersemester 2012/13: Eine Bearbeitung von Ernst Tollers "Hinkemann"
  • Sommersemester 2012: ?d?n von Horv¨¢th "Glaube Liebe Hoffnung"
  • Wintersemester 2011/12: "Nathan der Weise" frei nach Gotthold Ephraim Lessing
  • Sommersemester 2011: ?Minna von Barnhelm oder das Soldatengl¨¹ck¡° frei nach Gotthold Ephraim Lessing
  • Wintersemester 2010/11: ?Der gr¨¹ne Kakadu¡° frei nach Arthur Schnitzler und ?Dantons Tod¡° frei nach Georg B¨¹chner
  • Sommersemester 2010: ?Hoppla, wir leben!¡° Eine Schauspielrevue frei nach Ernst Toller
  • Wintersemester 2009/10: ?(K)EIN ST?CK VON LIEBE¡° frei nach Motiven von Arthur Schnitzler
  • Sommersemester 2009: Henrik Ibsen: ?Peer Gynt¡° frei nach der ?bersetzung von Christian Morgenstern.

Eindr¨¹cke aus den Inszenierungen


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