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Abschlussarbeiten

Hier finden Sie offene Themen für Abschlussarbeiten im Master-Studiengang Digital Humanities. Die Themen decken unterschiedliche Bereiche des Forschungsfeldes ab. Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt mit der jeweiligen Ansprechperson auf.?

Offene Themen


Entwicklung eines Rapid Annotation Prototyps (Textannotation)

In diesem MA-Projekt soll ein Prototyp entwickelt werden, mit dem schnell, unkompliziert und unter Nutzung mobiler Technologien (mobile first) und von Gamification-Ans?tzen Texte annotiert werden k?nnen. Nutzende müssen zuerst ein Annotationstraining bestehen, bei dem ein Text anhand von im Tool hinterlegten Annotationsrichtlinien (Guidelines) annotiert wird. Stimmt die Annotation des Nutzenden zu mindestens 80% mit einer Goldstandard-Annotation überein (IAA 0,8), so wird der eigentliche Annotationsbereich freigeschaltet. Hier k?nnen Nutzende im Backend hinterlegte Texte nach Vorliebe ausw?hlen und annotieren. Dabei k?nnen sie unterschiedliche Awards gewinnen und Statistiken zu ihren Annotationen einsehen.

W?hrend das Annotationsfrontend vor allem auf mobilen Endger?ten nutzbar sein soll, kann das dahinter liegende Backend auf dem PC bedient werden. Hier muss es m?glich sein, dass Projektleitende und Mitarbeitende Texte im Annotationsformat (txt, xml, csv, tsv, evtl. auch docx und pdf) hinterlegen. Auch die Beschreibungen der Texte, die Nutzenden angezeigt werden und Schlagworte für die jeweiligen Texte k?nnen hier eingegeben werden. Beschreibungen und Schlagworte k?nnen dann auch als Basis für die Statistiken der Annotierenden genutzt werden. Die Applikation sollte für folgende Nutzungsszenarien optimiert sein:

  1. Nutzung in Forschungsteams
    Bei diesem Nutzungsszenario steht im Vordergrund, dass die unterschiedlichen vollst?ndigen Annotationen eines Textes in Form von Goldstandard-Annotationen zusammengefasst und exportiert werden k?nnen. In diesem Szenario bedienen Projektleitende das Backend und Nutzende das Frontend.
  2. Nutzung in der universit?ren Lehre
    Bei diesem Nutzungsszenario steht im Vordergrund, dass die Frontend-Applikation vor allem niedrigschwellig und ohne l?ngere Einführung genutzt werden kann. Wichtig ist auch, dass Nutzer in einem geschützten-Login-Bereich annotieren. In diesem Szenario bedienen Nutzende sowohl das Backend als auch das Frontend und lernen so, mit mehreren Rollen umzugehen.

Erwartete Vorkenntnisse: Gute Programmierkenntnisse (v.a. Webapplikationen), grundlegende Kenntnisse von Annotationstechniken und -Workflows, Interesse an Gamification

Kontaktperson: Mareike Schumacher

Weiterführende Quellen:

  • Artstein, R. (2017) ‘Inter-annotator Agreement’, in N. Ide and J. Pustejovsky (eds) Handbook of Linguistic Annotation. Dordrecht: Springer Netherlands, pp. 297–313. Available at: https://doi.org/10.1007/978-94-024-0881-2_11.
  • Artstein, R. and Poesio, M. (2008) ‘Inter-Coder Agreement for Computational Linguistics’, Computational Linguistics, 34(4), pp. 555–596. Available at: https://doi.org/10.1162/coli.07-034-R2.
  • B?gel, T. et al. (2015) ‘Collaborative Text Annotation Meets Machine Learning: heureCL?A, a Digital Heuristic of Narrative’. Available at: https://doi.org/10.5281/ZENODO.3240591.
  • Frey-Endres, M. and Simon, T. (2021) Digitale Werkzeuge zur textbasierten Annotation, Korpusanalyse und Netzwerkanalyse in den Geisteswissenschaften. Edited by S. Bartsch et al. Darmstadt. Available at: https://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/17850/ (Accessed: 7 April 2021).
  • Pagel, J. et al. (2020) ‘Annotation als flexibel einsetzbare Methode’, in N. Reiter, A. Pichler, and J. Kuhn (eds) Reflektierte algorithmische Textanalyse. De Gruyter, pp. 125–142. Available at: https://doi.org/10.1515/9783110693973-006.
  • Reiter, N. (2020) ‘Anleitung zur Erstellung von Annotationsrichtlinien’, in Reiter, Nils, A. Pichler, and J. Kuhn (eds) Reflektierte algorithmische Textanalyse. Berlin: De Gruyter, pp. 193–202. Available at: https://doi.org/10.1515/9783110693973-009.
  • Reiter, N. and Konle, L. (2022) ‘Messverfahren zum Inter-annotator-agreement (IAA)’. Available at: https://doi.org/10.47952/gro-publ-103.
  • Wissler, L. et al. (2014) The Gold Standard in Corpus Annotation. Available at: https://doi.org/10.13140/2.1.4316.3523.

Entwicklung eines Rapid Annotation Prototyps (Bildannotation)

In diesem MA-Projekt soll ein Prototyp entwickelt werden, mit dem schnell, unkompliziert und unter Nutzung mobiler Technologien (mobile first) und von Gamification-Ans?tzen Bilder annotiert werden k?nnen. Nutzende müssen zuerst ein Annotationstraining bestehen, bei dem eine Anzahl von Bildern anhand von im Tool hinterlegten Guidelines annotiert wird. Stimmt die Annotation des Nutzenden zu mindestens 80% mit einer Goldstandard-Annotation überein (IAA 0,8), so wird der eigentliche Annotationsbereich freigeschaltet. Hier k?nnen Nutzende im Backend hinterlegte Bilder nach Vorliebe ausw?hlen und annotieren. Dabei k?nnen sie unterschiedliche Awards gewinnen und Statistiken zu ihren Annotationen einsehen.

W?hrend das Annotationsfrontend vor allem auf mobilen Endger?ten nutzbar sein soll, kann das dahinter liegende Backend auf dem PC bedient werden. Hier muss es m?glich sein, dass Projektleitende und Mitarbeitende Bilder im Annotationsformat (png, jpeg, pdf) hinterlegen. Auch die Beschreibungen der Bilder, die Nutzenden angezeigt werden und Schlagworte für die jeweiligen Bilder k?nnen hier eingegeben werden. Beschreibungen und Schlagworte k?nnen dann als Basis für die Statistiken der Annotierenden genutzt werden. Die Applikation sollte für folgende Nutzungsszenarien optimiert sein:

  1. Nutzung in Forschungsteams
    Bei diesem Nutzungsszenario steht im Vordergrund, dass die unterschiedlichen vollst?ndigen Annotationen eines Bildes in Form von Goldstandard-Annotationen zusammengefasst und exportiert werden k?nnen. In diesem Szenario bedienen Projektleitende das Backend und Nutzende das Frontend.
  2. Nutzung in der universit?ren Lehre
    Bei diesem Nutzungsszenario steht im Vordergrund, dass die Frontend-Applikation vor allem niedrigschwellig und ohne l?ngere Einführung genutzt werden kann. Wichtig ist auch, dass Nutzer in einem geschützten-Login-Bereich annotieren. In diesem Szenario bedienen Nutzende sowohl das Backend als auch das Frontend und lernen so, mit mehreren Rollen umzugehen.

Erwartete Vorkenntnisse: Gute Programmierkenntnisse (v.a. Webapplikationen), grundlegende Kenntnisse von Annotationstechniken und -Workflows, Interesse an Gamification

Kontaktperson: Mareike Schumacher

Weiterführende Quellen:

  • Artstein, R. (2017) ‘Inter-annotator Agreement’, in N. Ide and J. Pustejovsky (eds) Handbook of Linguistic Annotation. Dordrecht: Springer Netherlands, pp. 297–313. Available at: https://doi.org/10.1007/978-94-024-0881-2_11.
  • Artstein, R. and Poesio, M. (2008) ‘Inter-Coder Agreement for Computational Linguistics’, Computational Linguistics, 34(4), pp. 555–596. Available at: https://doi.org/10.1162/coli.07-034-R2.
  • B?gel, T. et al. (2015) ‘Collaborative Text Annotation Meets Machine Learning: heureCL?A, a Digital Heuristic of Narrative’. Available at: https://doi.org/10.5281/ZENODO.3240591.
  • Frey-Endres, M. and Simon, T. (2021) Digitale Werkzeuge zur textbasierten Annotation, Korpusanalyse und Netzwerkanalyse in den Geisteswissenschaften. Edited by S. Bartsch et al. Darmstadt. Available at: https://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/17850/ (Accessed: 7 April 2021).
  • Pagel, J. et al. (2020) ‘Annotation als flexibel einsetzbare Methode’, in N. Reiter, A. Pichler, and J. Kuhn (eds) Reflektierte algorithmische Textanalyse. De Gruyter, pp. 125–142. Available at: https://doi.org/10.1515/9783110693973-006.
  • Reiter, N. (2020) ‘Anleitung zur Erstellung von Annotationsrichtlinien’, in Reiter, Nils, A. Pichler, and J. Kuhn (eds) Reflektierte algorithmische Textanalyse. Berlin: De Gruyter, pp. 193–202. Available at: ht